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Standpunkt von Bewegung
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"Das einzig Beständige ist der Wandel"

"Nichts hat Bestand außer dem Wandel"

Heraklit

Standpunkt und  Bewegung

Kinder lernen laufen - einfach so. Dazu brauchen sie aber zuerst (einen) Stand.
Denn ihre motorische Entwicklung läuft nach einem strikten Plan ab:

liegen - sitzen und krabbeln - stehen - gehen - laufen - springen ...

Der Gangzyklus als Sinnbild

Stehen und Gehen sind aufeinander angewiesen.

Fortschritt und Laufen heißt "verändern". Weg gehen - laufend eine Distanz zurücklegen

Logo4mail  Stand- und Schwungbein in Harmonie
Logo4mail  automatisch  - variabel - im Gleichgewicht
Logo4mail  vieles geschieht im Verborgenen - Erfahrungsschatz
 
Was hat das nun mit unserem Standpunkt, mit unserer Haltung und inneren Einstellung zu tun?  

Bewegung - Veränderung - Sichtweise - Blickrichtung - Position - Ruhe - Standpunkt - Bewegung


Der Standpunkt von Bewegung

Jedes System kann durch Koordinaten geortet und wahr genommen werden.
Auch jede Form von Bewegung existiert nur aufgrund und aus Sicht eines Bezugspunktes.
Beim Gangzyklus, Laufschritt und Fortschritt wechseln sich Stütz-/ Stand- und Flug-/ Sprungphasen ab.
Anpassen, fein Abstimmen -das Justieren geschieht automatisch. Und dabei ist das timing entscheidend.
 
Es ist bedeutsam, das Bezugssystem, die Position, die Einstellung auch als wandelnden Prozess wahrzunehmen.
Flexibel und variabel zu sein, bedeutet auch den Standpunkt zu überprüfen.
Und auch hier gilt:
das "richtige" Maß im jeweiligen Kontext zu nutzen.
beharren - bestehen - Standpunkt - Grundprinzip vertreten
oder sich und seine Sichtweise ändern
 

Prinzipien sportlicher und geistiger Fortbewegung:

Logo4mail  wie - schrittweise
Logo4mail  was zuerst - der Gang der Dinge
Logo4mail  welche ( Aus)Dauer - im Laufe der Zeit
Logo4mail  wohin - Blickrichtung
Logo4mail  weshalb - Bewegungsziel
Logo4mail  wozu - Beweggrund
Logo4mail  wie was - Bewegungsart
 
Das Zusammenspiel unseres Körpers spiegelt auf eine beeindruckende Art und Weise uns selbst - unser Selbst.
 
Mensch kann nicht nur seine "Stimme" als Klangkörper nutzen.

Auch aus sportlicher Sicht ist unser Körper ein geniales Werkzeug.
Er ermöglicht uns  "Innerliches" auszudrücken.
Unser "Bewegungsapparat" ist so konstruiert, das wir erkennen und ablesen können, was uns tief beschäftigt.
Aus dem Blickwinkel der Musik betrachtet stehen uns buchstäblich Instrumente zur Verfügung.
 
Unser Körper ist einem Orchester sehr ähnlich:
die einzelnen "Stimmen und Organe" erzeugen sowohl Harmonie(n) als auch die Dissonanz.
Die verschiedenen Kategorien konkurrieren und kommunizieren und reiben sich aneinander.
Durch Impulse des Dirigenten entwickelt sich aus den vielfältigen "Bewegungen" eine Einheit.
Wenn es rund läuft, liegt ein  "gesundes" dynamisches Gleichgewicht vor.
Innere und äußere Kräfte sind dabei ausgewogen.
 
Körpersprache - Signale - Stimme - Gefühle - Sinne - Bewegung - Standpunkt
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